“Wissensraum, Labyrinth, symbolischer Ort” – Open Access

Plus: Rezension von Anke WittichEdinger-Wissensraum-9783867646413.indd

Dank dem sogenannten „Grünen Weg“ steht meine Dissertation „Wissensraum, Labyrinth, symbolischer Ort“ nun kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Anstatt zu wiederholen, was ich an anderer Stelle bereits zu diesem Buch geschrieben habe, möchte ich aus einer Rezension zitieren, die ich kürzlich zufällig gefunden habe:

„Edinger ist durch die Intensität ihrer Forschungsmethoden einen innovativen Weg gegangen, der auch für die Untersuchung von Raumsituationen in Bibliotheken gewinnbringend herangezogen werden kann. Aktuelle Beschreibungen von Neu- und Umbauten von Bibliotheken in der Fachliteratur befassen sich durchaus auch mit der räumlichen Gestaltung, häufig aber unter dem Aspekt des Raumkonzeptes. Zudem werden Bibliotheken und deren Nutzer meist aus der Sicht der Bibliothek und damit ausschließlich aus Expertensicht betrachtet. Das ist einseitig und schmälert den Erkenntnisgewinn Weiterlesen

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“Should I stay or should I go?”*

*The Clash, 1981.

Vortrag zu widersprüchlichen Environment-Behaviour-Settings in Lernumgebungen

In den letzten Jahren hatte ich das Vergnügen, viele neu gestaltete Bibliotheken und Lernumgebungen zu besuchen. Vergnügen deshalb, weil sich in dieser Zeit viel getan hat in der Bibliotheks- und Lernraumgestaltung. Es sind Räume entstanden, die sowohl in ihrer materiellen Gestaltung als auch den intendierten sozialen Settings von Lehren und Lernen eine grosse Varianz aufweisen. – Leider werden die Räume häufig aber nicht in der Weise genutzt, wie es möglich wäre.

Die Gründe dafür können in den Environment-Behaviour-Settings gefunden werden: Diese sind zuweilen in sich widersprüchlich gestaltet, sodass sich den Nutzer*innen nicht erschliesst, welches Verhalten eigentlich vorgesehen ist. Sie wissen nicht, ob das, was sie tun möchten (oder bereits tun) opportun ist oder ob sie sich dafür einen anderen (Lern-)Ort suchen sollten.

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Vom Datenmaterial zur Publikation – Wissenschaftliches Schreiben in der qualitativen Sozialforschung

Wissenschaftliche Publikationen machen Forschungsergebnisse für Aussenstehende sichtbar. Mit der Veröffentlichung von beispielsweise Dissertationsschriften (oder auch Vorträgen/Posterpräsentationen) erregen junge WissenschaftlerInnen erstmals die Aufmerksamkeit ihrer Fachcommunity. Das Sichtbarwerden der Resultate langdauernder Arbeit mittels Publikationen stellt nicht nur junge Forschende vor zuweilen grosse Herausforderungen. Wie kommt man vom Datenkorpus zum Publikationstext? Wie lassen sich empirische Ergebnisse schriftlich präsentieren? Welchen Stellenwert nehmen dabei einerseits die Daten an sich, andererseits die Methodologie, die Auswertungen sowie die Lesarten ein? Mit diesen Herausforderungen habe ich mich vergangene Woche in einem Vortrag und einem Workshop am Networking Day von QualiZüri befasst. Auf den Vortrag folgte eine Podiumsdiskussion zum Publizieren in der qualitativen Sozialforschung.

Im Folgenden stelle ich meine Präsentation vom Vortrag sowie einige Reflexionen auf den Workshop zur Verfügung.

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„User Experience in Libraries“ – my presentation at the Bodleian Libraries in Oxford

Last Friday I had the pleasure to give a talk concerning the following four facets of user experience in libraries:
1. access, orientation, and navigation
2. environment behaviour settings
3. appropriating spaces
4. place identity

To those who are familiar with my work the items 1, 3 and 4 are probably well known. The item 2 “environment behaviour setting” is in fact not new in the context of my empirical library research. But: Now I focus on it in a different way. This I would like to outline in the following.

Prezi: User Experience in Libraries

Prezi: User Experience in Libraries (click on the picture to be forwarded to the presentation)

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A material-socio-virtual concept of (library-) space

Some weeks ago I had the pleasure participating in the UXLibs II Conference in Manchester. During this conference I became aware that only a part of my theoretical framework which my library research is based on is available in English. Today I want to change this to the better and provide the most important parts of the framework as a short version here in my blog. [1]

hybrid library spaces (first published in Edinger/Reimer 2013)

hybrid library spaces (first published in Edinger/Reimer 2013)

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Workshop zu „Mental Maps“ als Datenmaterial in der kulturwissenschaftlichen Raumforschung

Konzept und Kurzbericht

Mental Map OX (2010) 2

Mental Map OX (2010) 2

Letzten Donnerstag (07.04.2016) war ich zu Gast am Universitären Forschungsschwerpunkt „Sprache und Raum“ der Universität Zürich, um einen halbtägigen Workshop zu Mental Maps zu leiten. In der Vorbereitungsphase war ich auf der Suche nach Lehrmaterialien zu Mental Maps, nach Konzepten und Anregungen, bin jedoch kaum fündig geworden. Deshalb möchte ich in den folgenden Zeilen nicht nur inhaltlich berichten, sondern auch mein Konzept vorstellen. Eine kleine Literaturliste zur Empfehlung findet sich am Ende des Blogposts. Weiterlesen

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Besucher? Nutzer? Kunde? – Mensch!

Publikation zu Human Centered Design für Bibliotheken (und andere Lernräume)

Lernarchitekturen und (Online-) Lernräume Cover

Lernarchitekturen und (Online-) Lernräume Cover

In meinem neuen Aufsatz „BESUCHER? NUTZER? KUNDE? – MENSCH! Raumsoziologische Perspektiven auf Bibliotheksgestaltung im Sinne des Human Centered Designs“ im Sammelband „Lernarchitekturen und (Online-) Lernräume“ betrachte ich Lernräume aus zwei theoretischen Perspektiven: erstens raumsoziologisch über den Begriff des relationalen Raumes und zweitens über das Konzept der Environment Behavior Settings. Die erste Perspektive ist regelmässigen Leser*innen bereits vertraut (für alle anderen gibt dieser Blogpost einen Überblick). Die zweite Perspektive konzentriert sich auf das Wahrnehmungshandeln im Raum, also darauf, wie Menschen Räume auffassen, auf sie reagieren und in ihnen agieren (das hatte ich unter anderem schon im Projekt „(Für) Gesellschaft bauen“ thematisiert). Basierend auf dieser theoretischen Annäherung werden explizit für Hochschulbibliotheken drei Postulate an Lernarchitekturen –„selbstgesteuert“, „kompetenzorientiert“ und „offen“ – anhand empirischer Daten analysiert und daran anschließend in Anlehnung an Methoden des Human Centered Designs Strategien zur Bibliotheksraumgestaltung entwickelt. Weiterlesen

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