Labyrinthe, Informationsarchitekturen, Symbolische Orte

Ein neues Bild für spacesofknowledge.com

Meine Arbeit hat sich in den letzten drei Jahren weiterentwickelt. Stand am Anfang noch der symbolische Ort Bibliothek im Zentrum, so sind zwischenzeitlich auch die Bibliothekslabyrinthe und die Informationsarchitekturen hinzugekommen. Dementsprechend war es Zeit, sich von den zugegebenermassen atemberaubend schönen Bildern von Oxford und seinen Bibliotheken zu lösen.

ehemalige Blog-Header-Bilder

Neu zeigt meine Website eines meiner Lieblingsbilder der Wegweiser an der Universität Zürich. Alle Wege führen zur Bibliothek! Ob der Wegweiser mehr hilft oder verwirrt bleibt offen. Dass es Wanderwege sind, die zur Bibliothek führen, hat natürlich auch eine ganz eigene Symbolik.
Das mittlere Bild zeigt das J-Gebäude der Universitätsbibliothek Konstanz mit der von mir heiß und innig geliebten ‚Baumarkt-Beschilderung‘. Diese ist – aus meiner Sicht – immer noch die beste Navigationshilfe in Bibliotheken und ein essentieller Bestandteil einer guten Informationsarchitektur. Nur leider wird sie so selten umgesetzt.
Und das letzte ist für mich eines mit „positiver Prägnanz“ (René Seyfarth): Die Bibliothek leuchtet und erleuchtet den Campus der Universität Zürich. Es handelt sich dabei um die Forschungsbibliothek am Irchel, von Universitätsangehörigen auch FBI genannt – auch das hat natürlich Symbolkraft.

Orte der Blogleser – Eine raumsoziologische Blitzanalyse von Blogstatistiken und Infografiken

Wir bewegen uns mehr und mehr in der virtuellen Welt, hinterlassen unsere Spuren und machen somit aus vermeintlichen Nichtorten virtuelle Orte (Marc Augé, virtuell gedacht), die Teil unseres Selbstverständnisses sind. Wir binden Bilder ein, wir kommentieren, wir klicken „I like“. Wir treffen uns an virtuellen Knotenpunkten (Christoph Alexander et al., virtuell gedacht) und immer an den gleichen Kreuzungen, die wir täglich passieren: Morgens auf dem Weg zur Arbeit bei Facebook, bei der Arbeit über Skype, mit Kollegen in virtuellen Forschungsumgebungen (VRE) und auf dem Nachhauseweg wieder bei Facebook im Chat. Dabei blenden wir unsere physische Existenz jedoch nicht aus, sondern transportieren sie permanent mit uns: „Sonnige Grüße aus Zürich“ schmückt zuweilen das Ende von mir geschriebener Mails. Mein physisch-analoger geographischer Standpunkt wird hier für Lesende erfassbar und meine virtuellen Räume verknüpfen sich mit den materiellen. Syntheseleistung (Martina Löw) par exellence! Weiterlesen Orte der Blogleser – Eine raumsoziologische Blitzanalyse von Blogstatistiken und Infografiken

spacesofknowledge.com

Aus spacesofknowledge.wordpress.com wird spacesofknowledge.com!

Vieles wird neu und Altbewährtes bleibt, wie es ist. Ich freue mich sehr, dass ich spacesofknowledge.com als Domain für mich und meine Arbeit registrieren konnte. Besonders angenehm ist, dass die alte wordpress-Adresse bestehen bleibt – ein guter Service! So gehen Informationen nicht verloren und gleichzeitig wird die Adresse kürzer und prägnanter. Weiterlesen spacesofknowledge.com

Fundstück der Woche #3: Bibliotheksblogs

Heute ist mir ein sehr gut gelungener deutschsprachiger Blog zu Bibliotheken über den virtuellen Weg gelaufen, den ich an dieser Stelle allen empfehle, die sich intensiv mit Bibliotheken auseinandersetzen: LIBREAS. Da hätt ich mich heute Morgen fast festgelesen. Aber mich rufen Interviews aus und über die Lincoln College Library in Oxford. Also erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Für alle, die nicht genug bekommen können, gibt’s auch noch die Möglichkeit, bei wordpress alle Blogs zu Bibliotheken bzw. Libraries  rauszusuchen und endlos zu surfen.

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Happy Birthday, Spaces of Knowledge!

Ein Online-Jahr, geprägt von Empirie, Lehre und Nachwuchsförderung!

Vor genau einem Jahr ging Spaces of Knowledge online. Und ich freue mich sehr, dass die Website-Inhalte und der Blog so viele LeserInnen anziehen. Was interessiert die LeserInnen und Informationssuchenden am meisten? Welches sind die beliebtesten Seiten? Weiterlesen Happy Birthday, Spaces of Knowledge!

Bloggen & Statistik

Heute, am 07. April 2011, „bin ich“ seit genau 6 Monaten online. Es war, aus meiner Sicht, eine enorm spannende Zeit! Ich hab gelernt, meinen eigenen Wissenschaftsalltag so zu sortieren, dass man ihn auf eine Website packen kann. Und ich hab mich inzwischen dran gewöhnt, Ereignisse und Erfahrungen aus Forschung, Lehre und dem ganz normalen Alltagswahnsinn so zusammenzustellen, dass zumindest einige LeserInnen regelmäßig Gefallen dran finden.

Tja und da ich lange im Bereich Evaluation & Statistik gearbeitet habe, kann ich irgendwie nicht anders, ich schau mir natürlich die Statistiken der Website an! Das Ergebnis dieser Analyse mag ich Euch allen nicht vorenthalten!

1819 Mal wurden Seiten meiner Website angeklickt, 154 Mal am „verkehrsreichsten“ Tag, nämlich dem 17. November. Warum das ausgerechnet dieser Tag ist? Keine Ahnung! 2010 gab‘s übrigens im Schnitt 9 Klicks pro Tag.

Und wie sich das gehört, gibt’s auch ein Bild dazu:

Und manche Teile der Statistik freuen mich natürlich ganz besonders: Die am häufigsten besuchte Unterseite ist die „Nachwuchsförderung“. Und alle Seiten rund um die „Raum-Expedition: Konstanz“ (also die Blogartikel und die Beschreibung der Lehrveranstaltung) wurden zusammen insgesamt 37 Mal angeklickt! Das ist doch was! Da hoffe ich doch auf viele Zuhörer am kommenden Dienstag bei „Konstanz: Wohnort – Freiraum – Spannungsfeld“! Statistik ist was Wunderbares!

Tagungsvorbereitung für die „Technotopologien“ mit Tagxedo

Ich mag Tagungen. Und Vorträge auch. Trotzdem gibt es so Tage, da fällt mir die Vortragsvorbereitung unendlich schwer. Doch Dank eines genialen Tipps meiner Kollegin Anna Lipphardt ist meine Tagungsvorbereitung für die „Technotopologien“ das reinste Vergnügen! Anna hat mich auf Tagxedo aufmerksam gemacht. Tagxedo macht aus jeder Art von Text kreative, sehenswerte und wunderschöne tagging clouds. Kurzerhand habe ich meinen vorbereiteten Vortrag (deutsch) in einen „tagging star“ verwandelt.

Eigentlich ist es logisch, aber überrascht hat es mich trotzdem, dass die Tags die thematischen Schwerpunkte des Vortrags so deutlich darstellen: Die Bibliothek steht im Zentrum, hier werden der Raum, die Architektur und Orientierung und Navigation untersucht. Informationen und Informationsarchitektur haben ebenso wie Wissen und Universitäten materielle und soziale Funktionen. Amazing!

Das Paper zum Vortrag findet man übrigens hier.

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Heureka!

Ich hab’s (geschafft)! Endlich funktioniert es so, wie es soll.

Lange hab ich dieses Projekt „Website“ vor mir hergeschoben. Der ursprüngliche Plan, die Site vor meinem Feldaufenthalt in Oxford ans Netz zu bringen, ging unter zwischen Stipendienanträgen, Vorträgen, Lehre und dem ganz normalen Alltagschaos. Umso mehr freue ich mich, dass es jetzt los geht und ich von einer der ältesten Universitäten Europas quasi live und in Farbe berichten kann.

Natürlich sind bisher nur rudimentäre Basics da, aber: Die Inhalte sind in Vorbereitung. Und: Der Blog gibt die Möglichkeit, ab sofort schnell und unkompliziert zu berichten.

Ich bin gespannt, wo die Reise in und mit dem virtuellen Raum hingeht!