Renaissance of the Library, NSA 2011 – No Poster, but a Presentation!

Sometimes thinks take other ways than expected. In spring I applied for the Nordic Sociological Association (NSA) Conference in Oslo. And my paper concerning the “Renaissance of the Library” was accepted for the poster presentation – I thought. But some weeks ago Prof. Ragnvald Kalleberg contacted me: I should be one of the presenters in his session “Sociology of Science” (this Friday afternoon). I was quite surprised!

Now my preparation for this presentation is finished. I was pleased to write a paper concerning my presentation topic that you can find here.

Another task during the session will be, that I will commentate Ragnvald Kallebergs presentation “Academics communicating with citizens in publics”. I am looking forward to do so, because this is a really interesting topic that is connected with my work in a theoretical and a practical way (some of you may think about “Space-Expedition: Konstanz”).

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„Die Weisheit baut sich ein Haus“

Ausstellung zur Architektur und Geschichte von Bibliotheken, Pinakothek der Moderne in München

Vom 14.7.-16.10.2011 wird die Bibliotheksarchitektur das zentrale Thema in der Pinakothek der Moderne sein. Schon der Titel ist verheißungsvoll! So spricht er doch in der Gegenwart, die Weisheit „baut“ und nicht „baute“ sich ein Haus – ein Prozess also, der weiterhin andauert und der es wert ist, in seiner Prozesshaftigkeit (der historischen Entwicklung) dokumentiert und präsentiert zu werden. Im vom mir häufig angesprochenen widersprüchlichen Diskurs vom Aussterben und der Renaissance der BibliothekenBibliothek des St. Edmund Hall Colleges scheint die Ausstellung die Position der Renaissance zu stärken. Zeitgenössische Bibliotheken werden jetzt und auch in Zukunft gebaut. Bibliotheksarchitektur ist ein klassisches und zugleich modernes Thema. So liegt der Schwerpunkt der Ausstellung vor allem auf der modernen Bibliotheksarchitektur. Ich bin sehr gespannt auf diese Ausstellung!

Hier gehts zur Ausstellung und zu weiteren Informationen des Architekturmuseums der TU München.

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Raum-Expedition: Konstanz – Presseecho & Partizipative Stadtplanung – Eine Stadt hört zu!

„Raum-Expedition: Konstanz“ hallt länger nach, als ich das je gedacht hätte. Nach einem erneuten, sehr ausführlichen Interview, welches Anna Lipphardt, Anja Joos und ich am 17. Juni mit dem Südkurier geführt hatten, erschien am 22. Juni ein weiterer Artikel zum Projekt. Alle weiteren Artikel sind hier zu finden.

Aus unserer Sicht ist interessant und beachtenswert, dass in anderen Stadtteilen und im Rahmen neuer Stadtplanungsprojekte nun anders vorgegangen wird. Am 16. Juni erschien unter dem Titel „Bürger gestalten ihr Quartier mit“ ein Bericht zu partizipativen Stadtplanung im Konstanzer Paradies. Zitieren möchte ich an dieser Stelle Herrn Jerusalem, den Leiter des Amtes für Stadtplanung und Umwelt, der im verlinkten Südkurierartikel zu Wort kommt: „Erstmals sind wir in Gespräche gegangen ohne fertige Konzepte und dafür mit einer großen Offenheit für Ideen“. Das ist beachtenswert! Die BürgerInnen werden auf einer sehr frühen Stufe der Planung einbezogen und es werden nicht fertige Pläne vorgestellt, die dann ja auch den Blickwinkel einschränken, sondern zuerst wird versucht herauszufinden, was die Wohnbevölkerung überhaupt möchte und braucht! Gut so!

An dieser Stelle möchte ich auf ein kleines Video zu Überlegungen der Stadtsoziologie von Martina Löw auf Youtube verweisen. Vielen Dank an dieser Stelle an Emilia Huss für den Video-Tipp! Vielleicht funktionieren Städte ja ganz anders, als wir denken und aus meiner Sicht lohnt sich ein Blick über den Stadtrand hinaus in neues Terrain immer sehr!

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Macht & Konflikt um die/in der Stadt (CfP)

Call for Papers zum 6. Treffen des Nachwuchsnetzwerks Stadt Raum Architektur, 14. – 15. Oktober 2011, Berlin (WZB)

Gemeinsam mit meinen KollegInnen Maik Hoemke, Janet Merkel & Nona Schulte-Römer organisiere ich das nächste Treffen des Nachwuchsnetzwerkes Stadt Raum Architektur, worüber ich mich sehr freue. Wir werden uns, nachdem bei letzten Treffen in Göttingen „Materialität“ im Zentrum stand, dieses Mal mit dem typisch Städtischen an Machtfragen und Konflikten um und in der Stadt befassen.

 

Call for Papers

The question of what kind of city we want cannot be divorced from that of what kind of social ties, relationship to nature, lifestyles, technologies and aesthetic values we desire. The right to the city is far more than the indi­vidual liberty to access urban resources: it is a right to change ourselves by changing the city. (David Harvey, 2008, The Right to the City.)

Es brodelt. Immer häufiger wird in Bürgerprotesten das „Recht auf Stadt“ eingefordert. Die Auseinandersetzungen um das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 reißen nicht ab. Mit dem Manifest „Nicht in unserem Namen“ erreichten Hamburger Bürger den Rückkauf des Gängeviertels durch die Stadt und die Initiative „Die Stadt gehört uns“ macht gegen die Privatisierung städtischer Betriebe mobil. In Dresden gab der Bau der Waldschlösschenbrücke den Anstoß zum öffentlich ausgetragenen Streit um den UNESCO-Weltkulturerbestatus des Elbtals. Und in Paris brennen immer wieder die Vorstädte.

Diese Konflikte spielen sich ab im komplexen Geflecht aus neoliberaler Stadtpolitik, institutioneller Stadtplanung, partizipativer Bürgerbeteiligung, informeller und zum Teil auch instrumentalisierenden Protestbewegungen und gesteigerter medialer Aufmerksamkeit. Begriffe wie Segregation, Gentrifizierung und unternehmerische Stadt sind längst nicht mehr nur Teil wissenschaftlicher Diskurse, sondern haben sich in die Alltagsterminologie eingeschrieben. Gleichzeitig wird etwa versucht, soziale Brennpunkte durch Initiativen wie das Programm Soziale Stadt frühzeitig zu entschärfen, produktiv zu machen oder zu vermitteln. Doch was verbindet oder trennt diese aktuellen Auseinandersetzungen in und um Städte? Welche Konfliktlinien zeichnen sich ab?

Das Nachwuchsnetzwerk Stadt Raum Architektur sucht Beiträge, die sich theoretisch und/oder empirisch mit städtischen Konflikten und Machtfragen um und in der Stadt beschäftigen. Dabei liegt unser Fokus auf der Frage nach dem typisch Städtischen an diesen Auseinandersetzungen. Welche Akteure und Institutionen, Interessen und Ideen werden mobilisiert? Wie erreichen sie mediale Aufmerksamkeit und werden öffentlich wirksam? Wie wird partizipative Beteiligung an Stadtplanungsprozessen motiviert und welchen Beitrag kann sie zur Vermittlung dieser Konflikte leisten? Welche Rolle spielt die spezifische Materialität des Städtischen? Kurz, in welchem Verhältnis stehen das Räumliche und das Soziale?

Der Call richtet sich ausdrücklich an NachwuchswissenschaftlerInnen aus allen Disziplinen, die sich mit Stadt und städtischen Phänomenen beschäftigen. Für die Auseinandersetzung mit dem Thema können auch historische Betrachtungen aufschlussreich sein. Vorschläge von nicht mehr als einer DIN-A4 Seite (max. 500 Wörter) bitte bis zum 04.09.2011 an eva-christina.edinger@uni-konstanz.de, mhoemke@ethz.ch, jmerkel@wzb.eu und schulte-roemer@wzb.eu.

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Nordic Sociological Association Conference

(English version below)

Det er fantastiskt! Jeg kan delta i konferansen fra Nordic Sociological Association i Oslo og presentere mit poster. Postern har titteln ”Renaissance of the Library: Catalyser for Participation in Cultural Life and Centre of Urbanity”.

Konferansen begynner etter Summer School in Comparative Social Science Studies, derfor kan jeg være to uker i Oslo. Jeg gleder meg veldig til o være i Norge.

Mer informasjon om konferansen kan du finne her.

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April was an amazing month! First I thought it would be a quiet, peaceful month. But then it was a lot of work! I’ve got an acceptation for the Nordic sociological Association Conference 2011 in Oslo. So I will present my poster “Renaissance of the Library: Catalyser for Participation in Cultural Life and Centre of Urbanity” in August in Oslo! Weiterlesen Nordic Sociological Association Conference

Presseecho zu den Broschüren aus „Raum-Expedition: Konstanz“

Der Südkurier bespricht die Broschüren aus „Raum-Expedition: Konstanz“ aktuell in der Ausgabe des 3. Mai 2011 unter dem Titel „Studie kritisiert Jugendpolitik der Stadt“. Wie immer rate ich dazu, die Primärliteratur (d.h. die Broschüren selbst) zu lesen 😉

„Raum-Expedition: Konstanz“ – Broschüren online

Nach der öffentlichen Präsentation der Broschüren aus „Raum-Expedition: Konstanz“ am 12. April sind selbige jetzt auch online verfügbar. Hier lassen sich die Broschüren herunterladen:

„‘Unsicher ist es anderswo!‘ Räumliche Sicherheitswahrnehmung in Konstanz“

„Melting Space Herosé? – Die ‚Stadt am Seerhein‘ in Konstanz aus stadt- und raumwissenschaftlicher Perspektive“

„Randbemerkungen: Positionen im Berchengebiet und in den Öhmdwiesen“

Science goes public: „Raum-Expedition:Konstanz“ medial

Jetzt sind sie endlich da, die Broschüren aus „Raum-Expedition: Konstanz“! Am 12. April wurden die Broschüren und somit auch die Projekte in der öffentlichen Veranstaltung im Wolkensteinsaal im Kulturzentrum am Münster „Konstanz: Wohnort – Freiraum – Spannungsfeld“ vorgestellt und präsentiert. Das mediale Interesse war überwältigend. Zunächst wiederholte der Südkurier einen bereits erschienenen Artikel am 11. April in der Uni-Zeitung unter dem Titel „Wem gehört der öffentliche Raum?“. Am 12. April folgte dann im Regionalteil der Zeitung der Artikel „Die Wurzeln des Konflikts“.

Auch see-online.info kündigte bereits am 8. April die Veranstaltung an.

Unsere  Veranstaltung war dann auch mit über 100 ZuhörerInnen sehr gut besucht. Bis weit nach 21 Uhr blieben Interessierte und diskutierten mit dem Projektteam beim Apéro offene Fragen, Lösungsansätze und Kooperationspotentiale.

Am Tag drauf, dem 13. April kommentierte see-online.info bereits sowohl die Veranstaltung als auch Projektergebnisse und Broschüren.

Besonders gefreut hat es mich, auf einer weiteren, etwas älteren Seite von see-online.info das Poster des Berchenprojekts zu entdecken, dass aktiv im Kontext von Soziale Stadt genutzt wird.

All diese Ereignisse und das kritische wie auch positive Feedback haben wir, Anna Lipphardt, die Studierenden aus dem Seminar, Benjamin Biörnstad (in seiner Rolle als Projekt-Grafiker) und ich natürlich gebührend gefeiert. An dieser Stelle möchte ich allen Beteiligten nochmals für das große Engagement danken. Dank geht an dieser Stelle auch an Gunila Wittenberg, die den Veranstaltungsabend mit der Fotokamera dokumentiert hat, Fred Girod für die Moderation und Bernhard Giesen für einen sehr kurzweiligen Einführungsvortrag!

Das Expeditionsjahr war aus meiner Sicht ein Jahr voller intensiver Forschungserfahrungen!

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Konstanz: Wohnort – Freiraum – Spannungsfeld (morgen)

Morgen ist der große Tag! Die Projektbroschüren und -ergebnisse aus „Raum-Expedition: Konstanz“ werden vorgestellt! Neben den Broschüren gibts eine Fotopräsenation aus der Projektarbeit, die Möglichkeit, die Studis aus den Projekten persönlich kennen zu lernen und zu ihren Projekten zu befragen und nicht zuletzt lockt der Apéro! Ich freue mich sehr auf die Veranstaltung!

Konstanz: Wohnort – Freiraum – Spannungsfeld

Vorstellung dreier Forschungsprojekte zu Aushandlung und Aneignung städtischer Peripherien und Zentren, 12. April 2011

Endlich sind sie im Druck, die Ergebnisbroschüren des Projektseminars „Raum-Expedition: Konstanz“! Das gibt uns – Anna Lipphardt, den Studierenden des Seminars und mir – die Gelegenheit, die Projekte und die Broschüren öffentlich vorzustellen.

Die Projekte
Melting Space Herosé?- Die „Stadt am Seerhein“ in Konstanz aus stadt- und raumwissenschaftlicher Perspektive
Randbemerkungen: Positionen im Berchengebiet und in den Öhmdwiesen
Unsicher ist es anderswo – Räumliche Sicherheitswahrnehmung in Konstanz
weckten bereits während ihrer Durchführung großes Interesse, nicht nur bei verschiedenen Einrichtungen der Stadt, sondern vor allem bei den EinwohnerInnnen von Konstanz.

Am 12. April 2011 ab 19 Uhr werden nun die Projekte und die Ergebnisbroschüren im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung „Konstanz: Wohnort – Freiraum – Spannungsfeld“ im Wolkensteinsaal im Kulturzentrum am Münster in Konstanz präsentiert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung ist kostenlos.

Ich freue mich sehr, dass Prof. Bernhard Giesen, mein Promotionsbetreuer, als Moderator durch den Abend führen wird. Die Veranstaltung soll vielfältige Einblicke und Möglichkeiten zur Diskussion bieten, deshalb haben wir uns für folgenden Ablauf entschieden:

Prof. Bernhard Giesen, Universität Konstanz:
Einführender Vortrag
Dr. Anna Lipphardt & Eva-Christina Edinger, M.A., Universität Konstanz:
Raum-Expedition Konstanz. Ein empirisches Lehrprojekt und seine Ergebnisse
Diskussion & Präsentation der Projektbroschüren

Wie es sich gehört, wird es im Anschluss an den offiziellen Teil im Rahmen eines kleinen Apéro die Möglichkeit geben, miteinander die Broschüren anzuschauen, Ergebnisse mit den Studierenden aus den Projektgruppen zu diskutieren und ein eigenes Exemplar der Broschüren mitzunehmen. Ich freue mich natürlich sehr, wenn viele BlogleserInnen den Weg zu dieser Veranstaltung finden!

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