Vom antiken Alexandria über Usability zu E-Learning

Eine Woche im Zeichen von Lehren & Lernen

Die vergangenen 10 Tage waren für mich bestimmt von Lernen & Lehren! Von der Hochschuldidaktik an der Universität Konstanz ging es zu Usability bei Google und zur Mediendidaktik der PH Thurgau & der HTWG Konstanz. Dabei ließen sich die Inhalte einzelner, voneinander unabhängiger Veranstaltungen mühelos und fast schon spielerisch zu einem großen Ganzen verknüpfen. Und immer wieder wurde – was mich zunächst verwunderte – der Bezug zu Bibliotheken hergestellt, auch an Stellen, an denen man es nicht erwarten würde! Weiterlesen Vom antiken Alexandria über Usability zu E-Learning

Eine für Alle – Alle für Eine: Erfolgsteam Workshops in Konstanz

Follow-Up für bestehende Teams: 17. November 2011, 15-17 Uhr
Impuls-Veranstaltung für Interessierte: 01. Februar 2012, 15-17 Uhr

Wie bereits im Mai angekündigt, werde ich die Veranstaltungen zum Thema Erfolgsteams im Rahmen des Mentoringprogramm Konstanz in einem neuen Format durchführen. Neu wird die Veranstaltung zweiteilig in Form einer Impuls- und einer Follow-Up-Veranstaltung stattfinden.

Die Impulsveranstaltung fungiert als Informationsveranstaltung und ermöglicht den Einstieg in Organisationsstrategien und Arbeitsformen für Erfolgsteams. Hier können, durch gezielte Übungen zum gegenseitigen Kennenlernen und Netzwerken, Erfolgsteams initiiert werden.

Die Follow-Up-Veranstaltung richtet sich an Erfolgsteams, die bereits die ersten Schritte zur Erfolgsteamgründung hinter sich haben, erfahrungsgemäß nach drei bis sechs Monaten. Sie dient der Reflexion, der Besprechung aufgetretener Schwierigkeiten und der Vermittlung weiterführender Techniken und Themen der kollegialen Gruppenberatung in Erfolgsteams. Bisherige Entwicklungsschritte, offene Fragen und Entwicklungspotentiale der Teams werden bedarfsorientiert besprochen. Weiterlesen Eine für Alle – Alle für Eine: Erfolgsteam Workshops in Konstanz

Konflikte in der/um die Stadt

Bericht vom 6. Treffen des Nachwuchsnetzwerkes Stadt – Raum – Architektur zum Thema „Macht und Konflikt in der/um die Stadt“ am vergangenen Wochenende

Es war ein pralles Programm beim Treffen des Nachwuchsnetzwerks in Berlin am WZB. Das lag sicher mit daran, dass das Thema „Stadtkonflikte“ zu einer ungewohnten Fülle von Papers geführt hat. So hatten wir in 5 Sessions die Chance, nationale und internationale Perspektiven auf Stadtkonflikte einzunehmen, symbolische Räume und symbolische Architektur zu thematisieren und Konfliktkonstellationen, Diskursproduktionen und die Akteure in diesen Diskursen und Konflikten zu durchleuchten.

Im Raum stehen weiterhin die Ausgangsfragen:
• Was ist das „städtische“ an diesen Konflikten?
• Handelt es sich hierbei um Konflikte in der Stadt oder Konflikte um die Stadt? Wie unterscheiden sich diese beiden Konfliktformen?

Zu diesen Fragen äußerte sich auch Frau Prof. Margit Mayer in ihrem Keynote-Vortrag „Aktuelle Auseinandersetzungen in & um die Stadt: Welche Rolle spielt Urbanität?“. Leider blieben ihre Antworten, aus meiner Sicht, hinter unseren Erwartungen zurück. Prof. Mayer ist der Ansicht, dass die Beantwortung der Frage nur in Abhängigkeit zur jeweiligen Projektfragestellung beantwortet werden kann. Je nach dem, was untersucht und herausgefunden werden soll, wird die Frage nach dem städtischen der Konflikte anders beantwortet. Dies gibt mir Anlass, einen eigenen Versuch der Klassifikation der Konflikte und Proteste zu wagen.

Warum finden Proteste wie „Occupy Wall Street“ in der Stadt statt? Liegt es an der Nähe der mit einander in Konflikt stehenden Gruppen? An der höheren Wahrscheinlichkeit, mit Protesten die mediale Aufmerksamkeit zu gewinnen? An der leichteren Mobilisierung der Teilnehmenden und der besser ausgebauten Infrastruktur? Entwickeln sich in der Stadt bestimmte Protestpraktiken, die privilegiert für neue Protestentwicklungen sind?

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Fundstück der Woche #2: Promovierenden- und Postdoc-Portal

Was lange währt wird endlich gut! Ich freue mich sehr, dass Beharrlichkeit sich auszahlt, wenn nicht direkt für mich, so doch für die nachkommenden Generationen des wissenschaftlichen Nachwuchses! Mein Wunsch nach gebündelten, gut aufbereiteten Informationen für Nachwuchsforschende wurde erhört!

Falls Du promovieren willst, es bereits tust, das an der Uni Konstanz vorhast oder bereits machst, dann hilft Dir das Promovierenden-Portal weiter. Hier sind erstmalig alle Infos gesammelt rund um die Promotion! Das sind nützliche Tipps, Hinweise, Workshops, Weiterbildungen, Beratung, Coaching, AnsprechpartnerInnen zur Planung von Forschungsaufenthalten im Ausland etc., tutti rund um die Promotion. Von der Entscheidung für oder gegen die Diss bis hin zu Disputationstrainings und Seminaren zum Thema „Publizieren als DoktorandIn“ gibt es nahezu alles.

Selbiges gibt es auch für Post-Docs!

Und besonders schön finde ich, dass sich vieles auch für Nicht-KonstanzerInnen nutzen lässt!

Großer Dank für diese neue Infrastruktur gilt dem Team des Academic Staff Development der Uni KN.

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Raum-Expedition: Konstanz – Presseecho & Partizipative Stadtplanung – Eine Stadt hört zu!

„Raum-Expedition: Konstanz“ hallt länger nach, als ich das je gedacht hätte. Nach einem erneuten, sehr ausführlichen Interview, welches Anna Lipphardt, Anja Joos und ich am 17. Juni mit dem Südkurier geführt hatten, erschien am 22. Juni ein weiterer Artikel zum Projekt. Alle weiteren Artikel sind hier zu finden.

Aus unserer Sicht ist interessant und beachtenswert, dass in anderen Stadtteilen und im Rahmen neuer Stadtplanungsprojekte nun anders vorgegangen wird. Am 16. Juni erschien unter dem Titel „Bürger gestalten ihr Quartier mit“ ein Bericht zu partizipativen Stadtplanung im Konstanzer Paradies. Zitieren möchte ich an dieser Stelle Herrn Jerusalem, den Leiter des Amtes für Stadtplanung und Umwelt, der im verlinkten Südkurierartikel zu Wort kommt: „Erstmals sind wir in Gespräche gegangen ohne fertige Konzepte und dafür mit einer großen Offenheit für Ideen“. Das ist beachtenswert! Die BürgerInnen werden auf einer sehr frühen Stufe der Planung einbezogen und es werden nicht fertige Pläne vorgestellt, die dann ja auch den Blickwinkel einschränken, sondern zuerst wird versucht herauszufinden, was die Wohnbevölkerung überhaupt möchte und braucht! Gut so!

An dieser Stelle möchte ich auf ein kleines Video zu Überlegungen der Stadtsoziologie von Martina Löw auf Youtube verweisen. Vielen Dank an dieser Stelle an Emilia Huss für den Video-Tipp! Vielleicht funktionieren Städte ja ganz anders, als wir denken und aus meiner Sicht lohnt sich ein Blick über den Stadtrand hinaus in neues Terrain immer sehr!

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Erfolgsteam-Gründung: Kickoff-Veranstaltung am 8. Juni 2011

Universität Konstanz, 8. Juni 2011, 16-18 Uhr, im Rahmen des Mentoringprogramms

Ich freue mich sehr, am 8. Juni erneut an der Uni Konstanz das Konzept der Erfolgsteams vorstellen zu dürfen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Mentoringprogramm Konstanz statt, über welches auch die Anmeldung erfolgt.

Erstmals soll ein neues Konzept für diese Veranstaltung zum Einsatz kommen: Die Veranstaltung am 8. Juni stellt die Kickoff-Veranstaltung dar: Teilnehmerinnen des Mentoringprogramms erhalten Einblicke in Organisationsformen und Strategien zur Erfolgsteamgründung. Gerüstet mit dem von mir entwickelten „Fahrplan zur Erfolgsteamgründung“ starten die Teams in die gemeinsame Arbeit. Mit Abstand einiger Monate wird im Herbst im Rahmen einer Follow-up-Veranstaltung die Möglichkeit bestehen, bisherige Entwicklungsschritte, offene Fragen und Entwicklungspotentiale der Teams bedarfsorientiert zu besprechen. (Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben)

Zur Veranstaltung

Erfolgsteams sind Erfolgskatalysatoren. Funktion und Ziel ist die individuelle und sehr persönliche Förderung jeder einzelnen Frau im Team. Ein Erfolgsteam bietet Frauen das, was häufig im beruflichen Umfeld zu kurz kommt:
♦ Raum und Zeit, sich bewusst mit den eigenen Zielen auseinanderzusetzen und aktiv und kontinuierlich am eigenen Erfolgskonzept zu arbeiten.
♦ Eine professionelle und zugleich vertrauliche Plattform, um alle Fragen stellen zu dürfen und Schwächen ohne negative Konsequenzen zeigen zu können
♦ Ein ehrliches und offenes Feedback
♦ Regelmäßige Unterstützung und Motivation, auch über berufliche Themen hinaus
♦ Ein persönliches Netzwerk Gleichgesinnter
♦ Konkurrenzfreier Informations- und Wissensaustausch

Inhalte der Veranstaltung:
♦ Thematische Einführung
♦ Abgrenzung des Konzeptes Erfolgsteam von Mentoring, Coaching und Personalentwicklung
♦ Grundlagen und Voraussetzungen für Erfolgsteam-Gründungen
♦ Mögliche Inhalte und Ziele eines Erfolgsteams
♦ Überblick über Arbeits- und Kommunikationsformen für Erfolgsteams
♦ Erste Schritte zur Erfolgsteam-Gründung

Ich freue mich auf motivierte und interessierte Teilnehmerinnen.
Weitere Informationen zum Thema Nachwuchsförderung finden sich hier.

Presseecho zu den Broschüren aus „Raum-Expedition: Konstanz“

Der Südkurier bespricht die Broschüren aus „Raum-Expedition: Konstanz“ aktuell in der Ausgabe des 3. Mai 2011 unter dem Titel „Studie kritisiert Jugendpolitik der Stadt“. Wie immer rate ich dazu, die Primärliteratur (d.h. die Broschüren selbst) zu lesen 😉

„Raum-Expedition: Konstanz“ – Broschüren online

Nach der öffentlichen Präsentation der Broschüren aus „Raum-Expedition: Konstanz“ am 12. April sind selbige jetzt auch online verfügbar. Hier lassen sich die Broschüren herunterladen:

„‘Unsicher ist es anderswo!‘ Räumliche Sicherheitswahrnehmung in Konstanz“

„Melting Space Herosé? – Die ‚Stadt am Seerhein‘ in Konstanz aus stadt- und raumwissenschaftlicher Perspektive“

„Randbemerkungen: Positionen im Berchengebiet und in den Öhmdwiesen“

Science goes public: „Raum-Expedition:Konstanz“ medial

Jetzt sind sie endlich da, die Broschüren aus „Raum-Expedition: Konstanz“! Am 12. April wurden die Broschüren und somit auch die Projekte in der öffentlichen Veranstaltung im Wolkensteinsaal im Kulturzentrum am Münster „Konstanz: Wohnort – Freiraum – Spannungsfeld“ vorgestellt und präsentiert. Das mediale Interesse war überwältigend. Zunächst wiederholte der Südkurier einen bereits erschienenen Artikel am 11. April in der Uni-Zeitung unter dem Titel „Wem gehört der öffentliche Raum?“. Am 12. April folgte dann im Regionalteil der Zeitung der Artikel „Die Wurzeln des Konflikts“.

Auch see-online.info kündigte bereits am 8. April die Veranstaltung an.

Unsere  Veranstaltung war dann auch mit über 100 ZuhörerInnen sehr gut besucht. Bis weit nach 21 Uhr blieben Interessierte und diskutierten mit dem Projektteam beim Apéro offene Fragen, Lösungsansätze und Kooperationspotentiale.

Am Tag drauf, dem 13. April kommentierte see-online.info bereits sowohl die Veranstaltung als auch Projektergebnisse und Broschüren.

Besonders gefreut hat es mich, auf einer weiteren, etwas älteren Seite von see-online.info das Poster des Berchenprojekts zu entdecken, dass aktiv im Kontext von Soziale Stadt genutzt wird.

All diese Ereignisse und das kritische wie auch positive Feedback haben wir, Anna Lipphardt, die Studierenden aus dem Seminar, Benjamin Biörnstad (in seiner Rolle als Projekt-Grafiker) und ich natürlich gebührend gefeiert. An dieser Stelle möchte ich allen Beteiligten nochmals für das große Engagement danken. Dank geht an dieser Stelle auch an Gunila Wittenberg, die den Veranstaltungsabend mit der Fotokamera dokumentiert hat, Fred Girod für die Moderation und Bernhard Giesen für einen sehr kurzweiligen Einführungsvortrag!

Das Expeditionsjahr war aus meiner Sicht ein Jahr voller intensiver Forschungserfahrungen!

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Konstanz: Wohnort – Freiraum – Spannungsfeld (morgen)

Morgen ist der große Tag! Die Projektbroschüren und -ergebnisse aus „Raum-Expedition: Konstanz“ werden vorgestellt! Neben den Broschüren gibts eine Fotopräsenation aus der Projektarbeit, die Möglichkeit, die Studis aus den Projekten persönlich kennen zu lernen und zu ihren Projekten zu befragen und nicht zuletzt lockt der Apéro! Ich freue mich sehr auf die Veranstaltung!